Montag, 5. Januar 2015

Lecker Zimtcreme m. süssen Möhren & Granola





Halli hallo, das neue Jahr ist da und mit ihm die tausend guten Vorsätze & Verführungen die 2015 für uns bereit hält.

Einer von meinen, wieder mehr für meinen tollen Blog zu schreiben und Euch wieder mit kulinarisch, kreativen Ideen versorgen.
Auf vielen Wunschlisten wieder ganz oben: Gesünder und bewusster zu ernähren....und da komm ich ins Spiel - wie könnte das auch anders sein :-)
In den letzten Monaten habe ich mich wieder intensiver mit dem Thema Ernährung und wie unsere Nahrung zusammen gesetzt ist beschäftigt. Gut, viele Dinge sind nicht neu wir stopfen: zuviel Zucker, Weizen, ungesunde Fette und tierische Produkte in uns rein. Mit ein wenig Überlegung lassen sich viele Gerichte bekömmlicher und gesünder zubereiten. Statt weissem Zucker doch mal Alternativen verwenden z. B. Agavendicksaft, Honig, Kokosblütenzucker, Datteln, Rosinen usw. - auch süss aber deutlich gesünder.
Natürlich, jeder isst gerne Süsses aber es gibt leckere Alternativen zu den Zuckerbomben im Schleckerregal und beim Konditor. Eine Inspiration dafür entdeckte ich in meinem neuen Lieblingladen in Zürich. Die Idee: Eine gesunde Cremé mit viel Frucht (oder Gemüse) mit dem Süssen zu kombinieren und keine Sorgen, kein Haken. Auch die Zubereitung ist denkbar einfach.

Die Zutaten:

Süsse Zimtcreme
 
14 Datteln (ohne Kern)
1 Prise Salz
1/2 Zitrone (ausgepresst)
etwas Zitronenzeste
1/2 Tl Zimt
2 Msp Vanille
2 Handvoll Nussmischung (ohne Erdnuss)
140g Soyanada Frischkäse

*Alle Zutaten in einen Mixer geben und zu einer cremigen Masse verarbeiten*

Knackige Möhren

5 Möhren (mittelgross)
1 Apfel
1/2 Zitrone (ausgepresst)
Argavendicksaft
Cranberrys (eingeweicht)

  1. Cranberrys mit heissem Wasser überbrühen und kurz ziehen lassen. Nach etwa 3 Minuten absieben und gut ausdrücken
  2. Die aufgeweichten Cranberrys mit dem Agavendicksaft vermischen und etwas stehen lassen
  3. Möhren & Apfel raffeln und auf Küchenrolle geben, gut ausdrücken und mit der Agaven/Cranberry Mischung vermischen

Anrichte für etwa 2 mittelgrosse Gläser
  1. Das Granola zuerst in das Glas füllen (etwa 1,5 cm breit)
  2. Möhren/Cranberry Mischung einfüllen
  3. Den Rest mit der Zimtcreme auffüllen
  4. Mit Minzblatt garnieren
  5. Servieren
  6. Geniessen

Guten Appetit!

Kulinarische Grüsse
Schnittschen Schneewittchen

Samstag, 14. Juni 2014

Sommerrollen - exklusiv für das österreichische Onlinemagazin 'Part of me'

Die Zeit vergeht wie im Flug und mein letzter Post ist schon ein Weilchen her: ABER heute habe ich eine Besonderheit für Euch und möchte mit meinen Artikel für das österreichische Onlinemagazin 'Part of me' mit Euch teilen. 

Passend zum Sommer geht es um eine kulinarisch lecker-leichte Kleinigkeit, die super easy zubereitet ist und bestimmt nicht zur Sommerrolle auf der Hüfte führt :-)

Ich wünsche fröhliches Lesevergnügen!

Euer 
Schnittchen Schneewittchen



Rezept und Artikel im Original  (Seite 15 im Onlinemagazin) hier zu finden:
partofme.at 







Dienstag, 18. März 2014

Marokkanische Pastillia(s)




  
Meine Lieben Freund des guten Geschmacks
 
 
Eine Freundin von mir hasst Teigtäschen, ich liebe sie. Als ich sie fragte was sie denn genau daran nicht leiden kann kam als Antwort: „Das ist mir zu viel Teig und schmeckt immer so fad!“ Nun wenn ich an eine klassische Calzone denke, ist das zugegeben immens viel Teig und der Geschmack der Gesamtkonstruktion haut einen nicht um, fad trifft es also wohl ganz gut. Kurzum liess mich dieser Gedanke der faden Röllchen nicht los und just beim Zappen im TV sah ich dann einen Bericht über Marokko und die Bandbreite an Pastillia (Teigtaschen). Wer mich persönlich kennt und auch meinen Blog kennt, der weiss ich mag Essen mit verschiedenen Aromen, Konsistenzen. Warum also nicht ausprobieren. Die Recherche nach einem Rezept startete und und wie kann es anders sein, ich habe mindestens 50% davon angepasst, schliesslich muss man seinem Namen auch gerecht werden. Viel Spass beim ausprobieren und variieren!
 
Die Zutaten:
·         100 g Couscous
·         2 Zwiebeln
·         4 Knoblauchzehen
·         1 EL Pinienkerne
·         60 g gemischtes Dörrobst (Aprikosen, Cranberrys, Rosinen)
·         1 Teelöffel Kurkuma
·         ½ Tl. Kreuzkümmel
·         ½ Tl. Fenchelsamen
·         ½ Tl. Senfkörner
·         250 g übrig gebliebenes (gekochtes) Fleisch/Geflügel/Fisch (z.b. v. Sonntagsbraten)
·         4 Blätter Filoteig (zu bekommen beim Griechischen oder Türkischen Deli)
·         Sesam
·         Zimt
·         kleine Schale Sojajoghurt oder Naturjoghurt
·         Harissa
·         Olivenöl
·         Schwarzkümmel
·         Koriander und Petersilie (frisch)
Und so geht’s:
1.   Couscous in eine Schale geben, Prise Salz untermischen, mit heissem Wasser bedecken, Deckel oder Teller drauf und ziehen lassen. Wenn der Couscous das ganze Wasser aufgesaugt hat ist er fertig.
2.    Zwiebeln, Knoblauch, Dörrfrüchte schneiden bzw. hacken
 
3.   In einer Pfanne Zwiebeln mit allen Gewürzen und den Pinienkernen anbraten und warten bis die Zwiebeln schön glasig sind, ruhig etwas Zeit lassen. Langsam Fleisch/Fisch/Geflügel dazu geben und das ganze bei kleiner Flamme mit geschlossenem Deckel langsam weiter erwärmen. Mit etwas Salz abschmecken.
 
4.   Deckel wegnehmen und etwas runterkühlen lassen (etwa 10 Minuten), etwas Petersilie und Koriander dazugeben (einen Rest aufbewahren, der kommt später über die fertigen Röllchen).
5.   Filoteig ist sehr instabil, er bricht sehr leicht also vorsichtig die einzelnen Blätter bereitlegen und befüllen. Füllung am unteren Rand länglich auf den Teig geben einmal umschlagen so dass schon eine Rolle entsteht und dann die Seiten miteinschlagen, weiter verfahren bis der ganze Teig aufgerollt ist. Ein wenig mit Öl bestreichen und mit wenig Zimt und Sesam bestreuen und ab damit in den (200 Grad, Ober und Unterhitze) Ofen.
6.    So lange backen bis die Teigtaschen goldgelb sind, der Inhalt ist ja schon gekocht, es geht im Grunde nur darum den Röllchen eine schöne Hülle zu verpassen und sicher zu stellen dass, sich im Inneren die ganzen Aromen der Zutaten entfalten.
7.   Kleine Schale mit Joghurt befüllen, 1 El Harissa mit etwa Olivenöl und dem Schwarzkümmel in einer separaten Schüssel vermischen und danach über das Joghurt geben, nicht komplett vermischen sondern nur marmorieren. Kalt stellen.
8.    Die lauwarmen Teigtaschen in der Mitte schräg halbieren, mit der Harissa – Joghurt Sosse grosszügig beträufeln (aber nicht ertränken), den Rest der gehackten Petersilie/Koriander drüber geben e voila es ist angerichtet.
 
Guten Appetit!
Euer Schnittchen Schneewittchen

Sonntag, 23. Februar 2014

Amaranth-Pancake Tower



Pancakes, ein superlicouse Frühstückchen oder Mittagessen, kommt darauf an wann man sich aus den kuscheligen Fängen des warmen Bettes am Wochenende befreien kann. Recht schnell gemacht und auf jeden Fall gesünder als die herkömmliche Variante. Das Rezept mit den Amaranth Pancakes habe ich aus einem veganen Kochbuch und wollte ich schon lang mal ausprobieren. Meiner Meinung nach eine interessante Alternative zum *normalen* Pancake und hält irgendwie auch länger satt. Amaranth ist sehr gesund und reich an pflanzlichem Eiweiss, sowie vielen Mineralstoffen und Spurenelementen. Wer sich zum Thema Amaranth intensiver belesen möchte, dem empfehle ich diesen Link http://www.ernestopauli.ch/essen/kochtips/Amaranth,Quinoa,Hirse.htm Im Buch wird eine Kombination mit Beeren angeboten was ich persönlich recht langweilig finde ausserdem ist die Beerensaison erst im Sommer so habe ich mich was den frischen Vitaminkick angbelangt für eine Banane entschieden und um aus dem ganzen etwas besonderes zu machen, wir dazu ein feines Schoko Zimt Sösschen mit Haselnuss Splittern serviert oder besser gesagt aufgetürmt.

Die Pancakes, für zwei nicht sehr hungrige Mäuler:

  • 60g Vollkornmehl
  • 140ml Sojamilch/Reismilch oder Mandelmilch
  • 20g Agavendicksaft
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Vanille
  • 30g gepopptes Amaranth 

  1. Abgesehen vom gepoppten Amarant alles in einer Rührschüssel glatt rühren
  2. Amaranth unterheben, es ist wichtig gepoppten Amaranth zu verwenden ungekocht oder gekocht funktioniert leider nicht da der Teig zu schwer wird und niemald durch wird!
  3. Pfanne mit wenig Öl vorbereiten und aus 1 bis 2 Esslöffeln in der Pfanne kleine Pancakes formen
  4. Da die Amaranth Pancakes eine massigere Konsistenz haben als die "normale" Form dauert das durchbacken etwas länger
  5. Beidseitig goldbraun braten

Schoko Zimt Sosse:

  • 1,5 EL Cashewmus
  • 1,5 EL Haselnussmus
  • 3 EL Agavendicksaft
  • Ungezuckertes, star entöltes Kakaopulver  mit einem Kakaobutteranteil von ca. 12%
  • Vanille
  • Zimt
  • Prise Salz

  1. Es ist wichtig dabei genau das oben beschriebene Kakaopulver zu verwenden, da sonst eher ein verdünnter Brei entsteht der nicht die Spur schokoladig schmeckt.
  2. Alle Zutaten vermischen, sollte die Masse zu dick sein einfach etwas Reis, Soja- oder Mandelmilch zugeben und strecken.

Anrichten:

Schichtweise ein Pancake mit Bananenscheibchen belegen und das Loch in der Mitte grosszügig mit Schokososse befüllen, darf gerne etwa rauslaufen, das zieht dann schön in den Pancake ein und macht ihn schokoladig. Genau das wollen wir doch, ein kleines Schokoladenmassaker zum Frühstück :-)
Haselnusssplitter darüber geben und die nächste Schicht bis das Türmchen die gewünschte Höhe erreicht hat.

Viel Spass beim Türmchen bauen und natürlich geniessen :-)

Euer Schnittchen Schneewittchen






Samstag, 22. Februar 2014

"Igitt Erdbeeren" im Februar





Freitag oder Samstag ist bei mir wie bei vielen anderen „Verbrauchern“ immer „Grosser Einkaufstag“. Dieser Tag startet bei mir mit einem schönen langen und gemütlichen Besuch auf dem Markt und zieht sich weiter zu den Spezialläden, Delikatessenmärkte und Supermärkten um alles zu bekommen was die kleine Geniesserin nicht auf dem Markt findet oder um zu gucken was es noch so interessantes gibt. Bei meinem wöchentlichen Streifzug entdeckte ich also das was auf dem Bild zu sehen ist und ich stand erst mal gefühlte 5 Minuten vor diesen „Igitt Erdbeeren“ um die Realität wirken zu lassen. Unverständnis und Verwunderung macht sich bei mir breit. Erdbeeren im Februar. Genau genommen schon seit knapp Anfang Februar wie mir eine Frau die neben mir stand und meine Reaktion miterlebt hat mitteilte. Ich war verwirrt. Nahm die Schale hoch, inspiziert, roch und drehte das Behältnis von links nach rechts. Herkunftsland ÄGYPTEN. Alles klar. Abgesehen das die Dinger wirklich „Igitt“ aussahen konnte ich keinen Erdbeergeruch wahrnehmen, auch dann nicht als ich ein bisschen an der Erdbeere rubbelte damit sich dort eventuell noch Aromen entfalten konnten. Nichts. Kein Geruch. Ich überlegte….
Bei einer Einflugdauer von vielen Stunden aus einem Land mit Wasserknappheit (in diesem Fall waren die Dinger aus einem Teil von Afrika) begann ich mich mal wieder zu fragen ob es wirklich sein muss im Februar schon Erdbeeren oder Spargel essen zu müssen (man bedenke Spargel/Erdbeer-Saison ist breits im Mai) von der Qualität ganz zu schweigen. Auf der anderen Seite, was erwartet man von einem Produkt das nur ein paar Franken kostet, viele Stunden unterwegs war nach nichts riecht und „Igitt“ aussieht?
Ich persönlich nichts. Man sollte sich auch mal die Frage stellen wie Gesund solche Mega Erdbeeren oder der Spargel oder eben der Apfel aus Neuseeland denn wirklich sein kann. Denn sind wir doch mal ganz ehrlich zu uns selbst, vielleicht sieht dieses Obst und Gemüse manchmal ganz lecker aus aber der Nährwert kann in meinen Augen gleich null sein, weil die Dinger aus einer Wasser und Düngemittel-Mischung schnell hochgezogen werden (manchmal sogar ohne das die Wurzeln in Erde sind), in künstlichem Licht „reifen“ dann über die halbe Erdkugel transportiert werden und dann kostengünstig im durchsichtigen Plastikschälchen im nächsten Supermarkt landen.

Prompt sehe ich dann auch eine Frau vor mir die den Einkaufswagen mit vielen, vielen Schalen der Atomerdbeeren vollgeladen hat, nebst (kein Scherz) unmengen von Tiefkühl-Kost Packungen a la Lasagne, Canelloni, Pizza & Co. Wer denkt ich mache mich darüber lustig, weit gefehlt, es macht mich nur nachdenklich wie wenig die Menschen sich manchmal Gedanken machen und die Dinge die um sie herum passieren hinterfragen.

Ich finde es nicht verwerflich sich Mangos oder Bananen (ja, auch die müssen um den halben Erdball) zu kaufen - keine Sorge ich werde jetzt nicht zur Super-Öko-Tante die mit dem Finger auf jeden zeigt der eben seinen Einkaufs & Ernährung Stil lebt wie er das für richtig hält aber wir tragen alle Verantwortung für uns und die Umwelt. Ein Spruch den ich oft höre "Ich bin nur eine einzelne Person, ich kann dort nichts verändern!". Klar kannst DU etwas tun! Die Nachfrage bestimmt das Angebot, wo keine Nachfrage da kein Angebot. So einfach. Nachdenken und nicht kaufen, das ist schon für den Anfang völlig ausreichend. Wenn ich die Möglichkeit habe einheimische, saisonale Produkte zu beziehen dann tue ich das - genau so fängt nämlich auch schon verantwortungsbewusstes Handeln an.


Gibt es nicht genug einheimische und saisonale Produkte oder sind wir einfach zu verwöhnt alles in ständiger Verfügbarkeit zu haben? 


Kulinarische Grüsse
Euer Schnittchen Schneewittchen

Sonntag, 26. Januar 2014

Eine sanfte Brise Wald in der Badewanne - DIY Badesalz










Meine Lieben

Schnittchen Schneewittchen ist zurück - volle Kraft voraus!
Ich starte dieses Jahr mit einem Post der Körper und Seele betrifft oder besser gesagt Nahrung für die Haut...

Durch einen neuen Job, meinen Umzug die Vorweihnachtszeit, das grosse Fest der Liebe im Kreise der Familie und und und und war ich in letzter Zeit etwas müde, ausgelaugt und am kränkeln, nebest einem guten Essen hilft in solchen Fällen natürlich immer RELAXEN, ABSCHALTEN, SEELE BAUMELN LASSEN.
Ein SPA ist nicht immer gleich um die Ecke und Termine sind auch immer so eine Sache, so habe ich mir meinen eigenen Mini SPA Zuhause geschaffen und der ist ganz simpel - einfach mal eine Stunde in der Badewanne mit Kerzenzauber und einem fein duftendes Badesalz.

Kaufbarer Badezusatz ist in den meisten Fällen leider wie das Thema Aromazusätze beim Essen.
Es gibt für mich nichts schlimmeres als künstlichen Geschmack und Geruch. Die Ikea Kerzen für 1.50 CHF pro Stück sind das beste Beispiel, ich bin schon immer total benebelt wenn ich nur durch die Abteilung gehe in der die Palette mit den nett angebotenen Kerzen stehen.

Beim stöbern in diversen Läden stellte ich fest, das Angebot an Badeölen, Badeschaum ist riesig aber nur wenig schaffte es bei mir in die engere Auswahl. Zum einen weil sensible Haut nicht alles verträgt oder unnatürlich Farben und falsche Versprechungen auf der Packung mich schon direkt abschrecken. 
Was tun? 
Ich stiefelte also in die Apotheke und kaufte mir nach etwas Beratung eine Packung Badesalz aus dem Toten Meer. Beim Badeerlebnis stellte ich dann relativ schnell fest, Baden macht Spass und das Salz macht eine tolle Haut (eincremen danach nicht vergessen sonst trocknet die Haut zu schnell aus!) aber Salz reinkippen ohne das Dufterlebnis ist eine etwas fade Angelegenheit. Dem musste Abhilfe geschaffen werden! 
Mein Auftrag: Badesalz selber machen!
Just zwei Tage später kam dann per Zufall in der Flimmerkiste eine Reportage über Badesalz und ein bayerischer Kräuter Opa erzählte wie er sich ganz einfach selber Badesalz herstellt. Weitere zwei Tage später steht Schnittchen Schneewittchen im Wald wo sich Fuchs, Rothkehlchen und Blaumeisen *Gute Nacht* sagen und grast den Wald nach Dingen ab die sich in einem Badesalz gut machen. Da kam mir die Idee mit einem Nadelbad - gedacht, gesammelt und umgesetzt. 

Und das brauchst du für ein kleines Nadelbad:
  • Einige Zweige gemischter Nadelbäume (oder nur eine Sorte, je nach Geschmack, Menge je Nachdem wie "nadelig" es sein darf)
  • etwa 1 KG Badesalz z.B. aus der Apotheke (Totes Meer kann, muss aber nicht)
  • Olivenöl
  • Weckgläser mit etwa 500g Fassungsvermögen (ausgekocht, wie zur Herstellung v. Konfitüre)
  • Pizzaroller (oder etwas ähnliches)
  • Schere

Und so gehts:

  • Die gesammelten Nadelzweige etwas handlicher machen und kurz in Wasser einweichen und säubern
  • Weckgläser, Olivenöl, Pizzaroller, Schere, Badesalz vorbereiten
  • Zweige gut abtrocknen und anfangen die Nadeln am Stamm entlang abzuschneiden so das der Ast bestehen bleibt, die Nadeln in einer Schüssel auffangen, zwei oder drei kleinere Zweige zur Deko übrig lassen falls man das Badesalz verschenken möchte
  • Sobald alle Zweige "abgeerntet" sind auf einem Brett flach ausbreiten und mehrmals mit dem Pizzaroller drüber cruisen - dabei werden die Nadeln verletzt und die Ätherischen Öle treten aus die "verletzten" Nadeln in eine Schüssel retten und einen grosszügigen Schuss Olivenöl drübergeben und vermischen und etwas stehen lassen
  • Weckgläser befüllen - eine Schicht Nadelmischung - eine Schicht Badesalz bis das Glas voll ist, nochmal einen Schluck Olivenöl drüber geben ---> FERTIG :-)


Ich würde empfehlen das Salz an einem kühleren Ort zu lagern und innert einer Woche verbrauchen
Ein 500g Glas voll reicht in etwa für eine 3/4 Badewanne voll um einen leichtes Waldfeeling in einem mit Kerzen bestückten Badezimmer zu erzeugen.

Viel Spass und fröhliches Baden!
Euer Schnittchen Schneewittchen





 

Sonntag, 20. Oktober 2013

Zwetschgen Cranberry Zimt - Hirse



Zwetschgen Cranberry Zimt - Hirse

Die Tage werden langsam kühler und der Körper gibt sich morgens nicht mehr nur mit einem Glas Saft und ein paar Früchten wie in heissen Sommermonaten zufrieden.
Da dauernder Müsligenuss in sämtlichen Variationen auch irgendwann langeweilig wird, habe ich mich von der kulinarischen Welt meiner kochenden Freunde inspirieren lassen und meine eigenes Hirse Frühstück kreiert. Ich habe es mir nun seit einigen Wochen zur Gewohnheit gemacht immer Sonntags für die Woche ein bisschen vorzukochen. Mein aktuelles Frühstück möchte ich Euch hiermit vorstellen. Gekocht und in hübsche Gläser abgefüllt, ist morgens wenn es schnell gehen soll das Frühstück gleich ready für den Transport in den hungrigen Bauch um den Tag bis Mittag ohne knurren zu überstehen :-)

Das Rezept für etwa 4 mittelgrosse Einweckgläschen (etwa250g):

  • 200g Hirse
  • 3/4 Liter Hafermilch
  • 2 Msp. Vanille
  • 2 Msp. Zimt
  • 1/2 Tasse Cranberrys
  • etwa 8 Zwetschgen
  • Agavendicksaft/Honig/Zucker was Euch beliebt

Und so gehts:


  1. Hirse mit etwa 400 ml Milch zum kochen bringen sobald die Mischung einmal aufgekocht hat zurückschalten und leicht köcheln lassen
  2. Vanille, Zimt und Cranberrys zugeben
  3. Immer wieder etwas Flüssigkeit nachgiessen damit nichts anbrennt
  4. Zwetschgen schneiden und zugeben
  5. Nochmal kurz aufkochen lassen und danach wieder leicht weiterköcheln lassen
  6. Alles in allem dauert das ganze in etwa 30 Minuten 
  7. Du bist nicht sicher ob die Hirse durchgekocht ist? Einfach probieren!
  8. Süssen erst am Schluss, die Cranberrys und Zwetschgen geben im Kochprozess auch etwas Süsse ab

Rezept kann natürlich auch mit anderen Früchten ausprobiert werden.....
Wer mag kann am Schluss noch geröstete Mandeln oder Pinienkerne zugeben oder einfach so lassen wie es ist ;-)

Guten Appetit & gutes Gelingen!
Euer Schnittchen Schneewittchen

Sonntag, 22. September 2013

Falafelburger mit karamellisierten Feigen



Falafelburger mit karamellisierten Feigen


Ich bin ein grosser Fan der würzigen und orientalischen Küche, so gerne ich die schnelle, orientalische Küche im Strassenverkauf auch mag:
Es gibt Dinge die kann ich nicht leiden und das ist zum einen Fleisch das sich tagelang am Spiess dreht und am Ende staubtrocken ist. Diesen Makel versucht man dann durch "in Sosse ertränken" wieder zu kaschieren - ich bin sicher jeder weiss was ich meine....
Abgesehen davon, dass ich seit einiger Zeit ohnehin meinen Konsum von tierischen Produkten und Fleisch drastisch minimiert habe, hat es mir nach wiederholten Erlebnissen dieser Art ohnehin meinen "Mind" für Falafel geöffnet. Klar, auch dort kann man viiiiel falsch machen aber meistes werden sie a la minute in die Friteuse geworfen im besten Fall produzieren die freundlichen Herren und Damen die Falafel direkt frisch vor meinen Augen, dies ist meist beim Libanesen der Fall. So wurde es zur lustigen Angewohnheit meiner Seits in jeder Stadt in der ich bin erst mal herauszufinden wo es den besten Falafel gibt und den habe ich in Berlin entdeckt. Da ich dort aber nicht immer bin, habe ich mir vor kurzem gedacht ich wage mich mal selbst ran und erschaffe meine eigene Kreation. 

Wie muss ein perfekter Falafel sein?

  1. Das Fladenbrot muss ultra frisch sein
  2. Die Falafel müssen vollständig durchfrittiert sein und am Ende knusprig aber nicht trocken
  3. Die Würzung der Falafel muss stimmig sein
  4. Die Salatbeilagen müssen frisch sein und dürfen in keinem Fall matschig sein, von Salat der schon bräunliche Ränder hat die Finger lassen
  5. Die Sosse empfehle ich wegzulassen bzw. Hausgemachte scharfe Sosse und wählen und davon nicht zu viel. Durch zu viel Sosse wird der Geschmack der anderen Zutaten unterdrückt
  6. Im Idealfall sollte am Schluss der fertige Falafel im Fladenbrot nochmal kurz in den Sandwichtoaster damit das Brot auch schön knusprig ist

Zugegeben meine Ansprüche sind hoch - heruntergebrochen sind es aber nur 3 die ich habe:
Knusprig, frisch und eine knackige Salatbeilage im Falafel

Schnittchen Schneewittchens Selfmade Falafel Variante

Die Zutaten:

  • frisches Fladenbrot (klein)
  • Falafel (entweder selbstmachen oder im Biomarkt kaufen)
  • Salatblätter (bevorzugt kleine Salatherzen, die sind schön knackig)
  • 2 Feigen
  • 1 Tomate
  • 1/3 Gurke
  • Brotauftrich (ich mache Brotauftriche neuerdings immer selber, Rezepte folgen!) es kann aber auch gerne Humus verwendet werden das ist auch super lecker
  • Harissa
  • Sesam

Und so gehts:


  1. Fladenbrot zur Hälfte aufschneiden so das eine Art Tasche entsteht
  2. Aufklappen und beiden Seiten mit Brotauftrich bzw. Humus bestreichen
  3. Salat rüsten, waschen und trocknen
  4. Tomate und Gurke waschen und aufschneiden (Vierteln bzw. Scheiben je nach Wunsch)
  5. Feigen vierteln und in einer heissen Pfanne mit einem Tropfen Öl anbraten, 2 -3 Prisen Zucker drüber geben und langsam karamellisieren und danach auf die Seite stellen
  6. Falafel anbraten oder frittieren zur Seite stellen etwas abkühlen lassen
  7. Fladenbrotunterseite mit Salat auslegen
  8. Falafel draufgeben und mit einer Gabel zerdrücken
  9. Harissa darüber tröpfeln
  10. Gurke und Tomate zugeben
  11. Sesam darüber streuen
  12. Feigen am Schluss zugeben und Deckel des Fladenbrotes etwas andrücken
  13. Anrichten und servieren

Die Esserei ist manchmal eine kleine Sauerei, einfach einen grossen Teller verwenden und genügend Servietten bereithalten aber es lohnt sich!

Schnittchen Schneewittchen wünscht guten Appetit!







Samstag, 14. September 2013

Frühstück zum trinken - 2 ! Power ! Rezepte




Cereal Berry Bomb
In Ruhe frühstücken ist eine feine Sache aber wer hat diese Zeit von Montag bis Freitag?
Leider so gut wie keiner, dabei ist das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages und bestimmt wie wir in den Tag starten. Leicht sollte es sein, voller Vitamine und Powerstoffe die unsere Energiespeicher auffüllen. Und wo sind wohl die meisten Vitamine drin? Genau! In der bunten Obst und Gemüsevielfalt. Durch den Smoothie Trend und der "Frühstücksproblematik" in der wir alle morgens stecken, hat mich ein Buch inspiriert doch mal Smoothie und "Müsli" zu kombinieren. Klingt abenteuerlich, schmeckt aber super lecker und macht mich immer bis zum Mittag satt!







Für die Variante Cereal Berry Bomb (etwa 2 Gläser):

  • 300g Brombeeren oder Heidelbeeren (TK oder frisch, egal)
  • 1/2 Tasse gepoppter Amarant
  • 1/2 Tasse zarschmelzende Haferflocken
  • 2 Prisen Vanille
  • 2 Prisen Zimt
  • 3 Eiswürfel
  • um die 300ml Hafermilch (alternativ auch Mandel oder Soja)
  • 2 EL Agavendicksaft

Mango Zucchini Granatapfel Shake


Für die Variante MangoZucchiniGranatapfel-Variante (etwa 2 Gläser) :

  • 1 Mango
  • 300 ml Granatapfelsaft
  • 1/2 Zitrone (ausgepresst)
  • 2 - 3 Zweige Zitronenmelisse
  • 1 Bio Zucchini (gelb oder grün)
  • 1/2 Tasse zartschmelzende Haferflocken
  • 1 Prise Vanille
  • 3 Eiswürfel
  • nach Bedarf etwas Agavendicksaft zum nachssüssen

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Mixer mit Power geben und fein pürieren
Ab ins Glas und servieren oder am späten Abend vorbereiten und am morgen geniessen!

Guten Appetit und viel Spass beim varieren der Zutaten und ausprobieren

Euer 
Schnittchen Schneewittchen




Samstag, 31. August 2013

Projekt LUNCHBAGS abgeschlossen!

Der Auftrag: 

Entwickle fünf coole, leckere, kreative Lunchbags mit dem gewissen etwas fernab des ganzen Einheitsbreis!

Ich könnte natürlich jetzt die tollsten Beschreibungen abliefern aber ich denke Bilder sprechen doch eine klarere Sprache.....

Es grüsst Euch herzlich 
Euer Schnittchen Schneewittchen


Welcome to America...
 Hello Asia...
 Oktoberfestbrotzeit...
 Healthy green...
 Ciao Italia...

Samstag, 3. August 2013

***Cranberry Banana Cinnamon - Muffins*** (no sugar, low fat, wholemeal flour)




***Fluffige Cranberry Banana Cinnamon Muffins***


Trommelwirbel, dies ist nun die erste Süssspeise aus dem Backofen auf meinem Blog und sonst überhaupt. Ich würde mich eher als Köchin denn als Bäckerin bezeichnen. Beim Kochen weiss ich bei meinen Zutaten exakt wie jede einzelne schmeckt und kann mir vorstellen in welche Geschmacksrichtung das Endergebnis sich bewegen soll. Beim Backen ist das eine ganz andere Geschichte. Dort kommen meist noch Zusätze wie Natron, Hefe, Backpulver und vieles mehr dazu, gepaart mit der Hitze des Ofens ist das dann eine fast unberechenbare Sache, wenn man ein Neuling in diesem Bereich ist. Ausserdem ist Backen insofern schon ein riiiiiesen Problem für mich weil ich mich an ein Rezept halten MUSS da meist alles zusammenfällt oder anderweitig misslingt wenn man wie ich dann anfängt zu experimentieren. An ein Rezept halten, ist absolut unmöglich für mich, beim Backen aber essentiell. Trotzdem habe ich die letzten Wochen in der Küche für ein kleines Projekt experimentiert und dabei entdeckt wie einfach Muffins zu machen sind. Heute stelle ich Euch ein von mir entwickeltes Muffin Rezept vor.


Bei meinem besonderen Muffin Rezept habe ich auf Zucker komplett verzichtet und dafür Honig verwendet. Das klassische Weissmehl habe ich durch Vollkornmehl ersetzt und beim Fett war ich sehr sparsam und habe Sonnenblumenöl statt Butter in die Backmasse gegeben.

Das folgende Rezept ist für vier grosse Muffins ausgelegt, je nach Grösse der Förmchen werden es dann entweder grosse oder viele, viele kleine Muffins :-)

Die Zutaten:


  • etwa 4-5 EL Honig
  • 2-3 Prisen Zimt
  • 3 reife Bananen
  • etwa 100 ml Sonnenblumenöl
  • 1 Ei
  • 1 kleiner Apfel
  • 1 Hand voll Cranberrys
  • 1 1/2 Tassen Vollkornmehl (fein)
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron


  1. Zwei Schüsseln bereitstellen
  2. In einer Schüssel Bananen geben und mit einer Gabel zerdrücken, in Würfel geschnittenen Apfel, Ei, Zimt, Öl, Cranberrys und Honig zugeben und vermischen.
  3. In die zweite Schüssel Mehl, Salz, Backpulver und Natron mit einem Schneebesen vermischen.
  4. Nun die feuchten und trockenen Zutaten mit einem Handrührgerät mixen bis eine sämige Masse entsteht.
  5. Muffinformen (z.B. Papier da diese nicht eingefettet werden müssen) vorbereiten und bis knapp unter den Rand der Förmchen füllen.
  6. Bei 180 Grad etwa 20 Minuten backen ( immer wieder mal kontrollieren...).


Schnittchen Schneewittchen wünscht gutes Gelingen und steht für Fragen gerne zur Verfügung!